Yoga dies- und jenseits der Matte

Ja zum Yoga-Jahr: ein Rück- und Ausblick

Yoga begleitet mich durchs Jahr. Falsch... Yoga begleitet mich durchs Leben. Und das seit vielen Jahren. So ist ein Jahr seit Jahren immer auch ein Yoga-Jahr. Das muss nicht zwingend auf der Yogamatte sein. Aber hier, auf meiner Yogamatte sitze ich gerade und blicke zurück auf das Jahr und andere, die hinter mir liegen und voraus auf jenes, das kommen wird. 

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Yoga to go

„Ich würde ja gern Yoga machen, aber ich habe keine Zeit für sowas.“ Ich höre diesen Satz oft. Wirklich oft. Und denke fast jedes Mal: Ja. Ich auch nicht. Ich habe auch keine Zeit. Ich nehme sie mir. Klingt jetzt so ziemlich klugkackend wie das Zen-Zitat „Du solltest jeden Tag 20 Minuten meditieren. Außer du hast keine Zeit dafür, dann solltest du eine Stunde lang meditieren.“

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Augen zu und durch?!

In meinen Yogastunden liebe ich das Wort vielleicht. Vielleicht sogar mehr als sonst in meinem Leben, wo ich es eher weniger benutze und sogar bewusst vermeide. Im Yoga aber ist es für mich ein Ausdruck von Freiheit, beziehungsweise Wahlfreiheit. Warum? Weil ich einfach viel zu viele Yogastunden erlebt habe, in denen bestimmte Details zu dogmatisch behandelt wurden.

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Morgenroutine ist eine Möglichkeit

Morgens komme ich mir bisweilen wie ein wandelndes Klischee vor. Heilige Morgenroutine aus Matte, Meditation, Milchkaffee. Und manchmal mache ich mir sogar einen Matcha, der noch mehr Zeit bis zum ersten Schluck schluckt. Dann vielleicht noch etwas in meinem Journal/Tagebuch notieren und/oder was lesen, vielleicht einen Podcast hören oder erstmal eine Runde spazieren gehen. Für so eine Morgenroutine können bei mir auch mal 60 bis 90 Minuten drauf gehen. Dafür stehe ich gerne früher auf und denke still an diesen Werbeslogan "Weil ich es mir wert bin". 

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Kleider machen keine Yogaleute

Die Leggings von einem bestimmten, am besten einem nachhaltigen, aber eben auch einem luxuriös teuren Label! Und das gesamte Outfit bitte am besten so fleckenfrei wie das eigene Gesicht faltenfrei! Und dann am besten noch eine instagrammable Pose einnehmen, die auf Fotos mehr hermacht als dass es im eigenen Körper was Gutes macht. Zack, fertig ist der perfekte Yogamensch!

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Körperyoga ist okay

"Ist morgen Training?", fragte eine meiner Teilnehmerinnen, die schon lange zu meinen Yogastunden kommt. Und ich fragte mich, ob ich da was Falsches oder etwas falsch vermittelt habe. Yoga ist doch kein Training, es ist doch nicht so etwas wie Sport, den man trainiert... Das, so dachte ich in dem Moment, sollte doch wohl bitte klar geworden sein in meinen Yogastunden?!

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Pause, ein Plädoyer

Weil ich allmählich den Eindruck gewinne, dass man echte Pausen in unserer Gesellschaft, nämlich einer Leistungsgesellschaft, doch mehr verteidigen muss. Mehr jedenfalls als uns allen lieb sein kann. In einer Leistungsgesellschaft und in deren Logik scheint es nämlich, als sei eine Pause nicht produktiv und was nicht produktiv ist, ist nicht gut genug in einer Welt, in der Produktivität zur Währung geworden ist. 

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